Trikotz

Trikotz - Misslungene Designs

 

In der 116-jährigen Vereinsgeschichte erlebten die Trikots unserer Borussia Höhen und Tiefen. Die Rubrik "Trikotz" beleuchtet die Schattenseiten des grün-schwarz-weißen - und manchmal noch viel bunteren - Trikotdesigns. Dabei schickten sich diverse Hersteller an, Borussias Leibchen zu schneidern. Einige schossen dabei geradezu über ihr Ziel hinaus, andere kamen dagegen furchtbar fad und einfallslos daher.
Als Grundlage meiner subjektiven Bewertung, liegen folgende Gedanken und Maßstäbe zu Grunde:
Ein Trikot sollte die Spieler einer Mannschaft zunächst einmal für eine bestimmte Zeit adäquat kleiden. Schließlich ist dies eine Art Visitenkarte eines Vereins. Der Hersteller sollte sich also fragen, wie er in diesem Falle jeweils den VfL präsentieren möchte und was er damit im Optimalfall ausdrücken oder unterstreichen möchte (beispielsweise aktuell: neongrün = jung, frisch = Fohlenelf 2.0 oder durch Retrotikots die Tradition des Vereins etc.). Nicht ganz vernachlässigen sollte man dabei den Geschmack des Käufers/Fans. Dieser möchte sich darin schlicht wohlfühlen und darüber hinaus die Verbundenheit zu seinem Verein zum Ausdruck bringen. 
Als letzten Punkt der Beurteilung, halte ich es für wichtig, das Design immer auch im Zusammenhang der jeweiligen Zeit/Zeitgeist zu sehen. Allerdings fließt die Retrospektive in gleichem Maße mit ein.
Grundsätzlich spielen die Wahl der Farbe, der Schnitt, die Größe, ob sportlich moderne oder klassische Ausrichtung, sowie die Integration des Brustsponsors eine zentrale Rolle.
Und nun viel Spaß beim Durchstöbern der größten Trikotfauxpass in Borussias Geschichte.
 
Hier mein Ranking:

 

 

 

Der erste internationale Auftritt Borussias nach 16-jähriger Durststrecke. Der Kragen wie er zu Beginn des Jahrtausends modern war. Eine lausige Optik. Das Trikot hätte neue Maßstäbe setzen müssen, ein Glanzlicht, ein Ausrufezeichen. Bei mir bleiben stattdessen nur Fragezeichen. Gar nicht königlich unser CL/EL-Trikot 2012/13 - Platz 11.

 
         

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2012/2013

Europaleague
     

24 - Jantschke

signiert von Tony Jantschke

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Tolle Erinnerungen an unseren Heimsieg gegen die Bayern werden geweckt. Der Griff nach den Sternen. Das Trikot leider gar nicht himmlisch.

Das Sternentrikot - Platz 10.

         
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 Saison 1988-1990 (bis 31.12.1989)

 Heimtrikot

 

 

     

10 - Hochstätter

 

 

 

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Forsthaus Falkenau. Dunkelgrün/schwarz, was für eine Farbkombination, gute Tarnung für Oberförster Levels, würde da nicht der leuchtend gelbe Postbank-Balken auf des Försters Brust strahlen. Dazu ein unförmiger Schnitt, die Rückennummer zu tief. Ein klarer Rückschritt zum vorherigen Auswärtstrikot - Platz 9.

         
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2009/2010

Auswärtstrikot

     

22 - Levels

 

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Ein solcher Kragen zierte das DFB Dress zu Jens Jeremies´ oder Carsten Janckes Zeiten. Völlig überholt. Dazu der "Jever"-Schriftzug zum Sponsorenwechsel dick mit "Kyocera" überflockt. Hässlich. Obendrein noch schwer, wie eine Ritterrüstung, die "Lotto" Applikationen als Schutzschilder. Wesley Sonck als Raubritter. Allerdings keinen Ritterschlag für´s Trikot - Platz 8.

         
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 Auswärtstrikot

     

 9 - Sonck

 

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Da stimmt was nicht. Borussia ist nicht gelb-schwarz! Für einen Sammler ein echtes Highlight. Borussia in leutendem Gelb. Da kann selbst der Kultsponsor nichts mehr retten. Meine Augen schmerzen - Platz 7.

         
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 München - BORUSSIA (3:2 n.V.)

      2 - Krauss

 sowie vs. Homburg und HSV

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Die Anlehnung an das Pokalsiegertrikot vn 1960 ist mißlungen. Zu viele Farben. "Lotto"-Logos, "Postbank"-Balken, klitzernde Diagonalschriftzüge "Vfl Borussia Mönchengladbach 1900" versus Retrooptik. Weder klassisch, noch modern. Ähnlich schizophren der Auftrit der Fohlenelf in den beiden Spielzeiten 2010/11 und 2011/12. Das Trikot: Einfach fad - Platz 6.

         
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08.05.2010, 34. Spieltag

BORUSSIA - Leverkusen (1:1)

     

42 - Herrmann

erster Einsatz des neuen Trikots

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Nicht schön, punktet aber durch einen gewissen Kultfaktor. Nichts desto trotz ein mißlungenes Debüt für "Asics" - Platz 5.

         
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 1992-1994

 Heimtrikot

     

5 - Fach

 

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Das Flutlichttrikot 2.0. Eine Reinkanation sozusagen. Warum? Das bleibt das Geheimnis der Designer. Ketelaers beinlanges Abendkleid, Verzeihung: Trikot - Platz 4.

         
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 Heimtrikot

     

22 - Ketelaer

 

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Der Name lässt einen großen Wurf vermuten: "Silver Star". Bang! Passender allerdings: "Graue Maus". Die Borussia verabschiedet sich für eineinhalb Dekaden vom Spitzenfußball. Wir wisssen, woran es gelegen hat. Mausgrau geht´s auf Platz 3.

         
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1997/1998

 

     

14 - Pedersen

 

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Ich glaub´, ich steh´ im Wald. Flutlichttrikot in Gestalt eines dicht bewachsenen Nadelwaldes. Eine mißglückte Kombination. Ebenso trist der Auftritt der Mannschaft. Wen wundert´s? Sebastian Deisler sieht das Tor vor lauter Bäumen nicht - Platz 2.

         
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1998/1999

 Auswärtstrikot

 

     

26 - Deisler

prepared

 

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Die Nummer eins macht dem Namen dieser Rubrik alle Ehre! Alle Kategorien erfüllt: Farbe, Schnitt, Optik, Integration des Brustsponsors. Alle Parameter ungenügend. Damals schon schlimm, in der Nachbetrachtung wird es nicht besser. Mit den Bündchen winkt uns Patrik Andersson als Tabellenzehnter und das grüne Auswärtstrikot 1993/1994 als klaren und völlig verdienten Sieger über die Ziellienie.

PLATZ 1!

         
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 Auswärtstrikot

     

4 - Andersson

 

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